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Keine Chance für Sonnenbrand: So gelingt der richtige Sonnenschutz im Familienalltag
MOREFAMILY / Gesundheit
Sobald die Temperaturen steigen, spielt sich das Familienleben wieder vermehrt draußen ab – Spielplatz, Garten, Ausflüge oder der erste Badetag des Jahres. Doch so schön Sonne auch ist: Sie bringt auch Risiken mit sich. Schon kurze Aufenthalte ohne Schutz können zu Sonnenbrand führen – und der ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein Risikofaktor für die Hautgesundheit.
Sonnenbrand: Wenn die Haut Alarm schlägt
Ein Sonnenbrand entsteht durch UV-Strahlung, die die Haut schädigt. Erste Symptome wie Rötungen oder Juckreiz treten oft erst einige Stunden nach dem Sonnen auf. Je nach Stärke kann die Haut nach einigen Tagen schälen oder sich sogar stark entzünden.
Gerade bei Kindern ist Vorsicht besonders wichtig: Ihre Haut ist empfindlicher und reagiert schneller auf UV-Strahlen. Deshalb gilt: lieber frühzeitig schützen als später behandeln.
Sonnencreme ist Pflicht – nicht Kür
Der wichtigste Schutz im Alltag ist eine Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Für helle Haut empfiehlt sich mindestens LSF 30, bei Kindern oft noch höher.
Wichtig ist dabei nicht nur die Auswahl, sondern auch die Anwendung:
- Sonnencreme etwa 30 Minuten vor dem Rausgehen auftragen
- großzügig und gleichmäßig verteilen
- alle Hautstellen abdecken (auch Ohren, Nacken, Füße!)
- regelmäßig nachcremen – etwa alle 2 bis 3 Stunden
Auch wichtig: Sonnencreme ersetzt keinen vollständigen Schutz, sondern ergänzt ihn.
Kleidung schützt zusätzlich
Neben Sonnencreme ist auch Kleidung ein wichtiger Schutzfaktor. Leichte T-Shirts, Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen helfen dabei, empfindliche Hautpartien zu schützen. Besonders Kinder sollten beim Spielen im Freien möglichst immer ein Shirt tragen.
Auch die Augen brauchen Schutz – Sonnenbrillen mit UV-Schutz (z. B. Kennzeichnung „UV 400“) sind hier besonders empfehlenswert.
Die Sonne bewusst genießen
Sonne ist wichtig für Wohlbefinden und Vitamin-D-Produktion – aber die richtige Balance zählt. Besonders die starke Mittagssonne sollte gemieden werden, vor allem bei Kindern und älteren Menschen.
Wer länger draußen ist, sollte außerdem ausreichend trinken und regelmäßig Schattenpausen einlegen.
Wenn es doch zu viel Sonne war
Kommt es dennoch zu einem Sonnenbrand, hilft vor allem eines: sofort aus der Sonne gehen und die Haut kühlen. Feuchte, kühle Umschläge können Linderung bringen. Auch After-Sun-Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Panthenol sind hilfreich.
Wichtig: keine Eiswürfel direkt auf die Haut legen, da dies die Haut zusätzlich reizen kann.
Hautschutz ist Alltagsschutz
Sonnenschutz ist kein einmaliges Thema, sondern ein wichtiger Teil des Familienalltags im Sommer. Wer frühzeitig darauf achtet, schützt nicht nur vor kurzfristigen Schmerzen, sondern auch langfristig vor Hautschäden.
Quelle:
Die gesundheitlichen Informationen in diesem Artikel basieren auf einer Presseaussendung der ERGO Group AG unter fachlicher Einordnung von Gesundheitsexpert:innen der DKV Deutsche Krankenversicherung sowie ergänzenden medizinischen Ratgeberinformationen.








